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Unsere Veranstaltungen im Februar 2011

Dienstag, 15. Februar, 20.00 Uhr

In der NPD - Reisen in die National Befreite Zone
Auf den Spuren der Feinde unserer Demokratie

Lesung und Diskussion mit Olaf Sundermeyer (Berlin)

Ort: Kreispolizeigebäude, Weidenauer Str. 231, Siegen
Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland und des DGB Region Südwestfalen.

Olaf Sundermeyer, geb. 1973, studierte Journalistik und Jura im Ruhrgebiet und in Havanna. Er lebt in Berlin als Autor der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sowie verschiedener Fernsehmagazine von WDR und RBB. Seit Jahren recherchiert er im rechtsextremen Milieu.
Sein Buch „In der NPD — Reisen in die National Befreite Zone“, das er gemeinsam mit Christoph Ruf (Redakteur bei Spiegel Online) schrieb, liefert die Nahaufnahme einer Partei, die als parlamentarischer Arm des neonazistischen Milieus dient. Wo diese gedeihen, waren die Autoren vor Ort: im Saarland, auf Europas größtem Rechtsrock-Festival, bei den Aufmärschen autonomer Nationalisten im Ruhrgebiet, entlang der polnischen Grenze. Und in den Landtagen von Dresden und Schwerin, wo das nötige Geld verdient wird, um den Kampf gegen die Demokratie voranzutreiben.

Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser zu verweisen.


In Planung:

27.08. - 03.09.2011 Studienfahrt in die Ukraine und die Bukowina
Leitung: Hans Hellmann und Tatjana Vilecko
Unverbindl. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.

Hier finden Sie das Programm


Präambel

Die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit sind in der Bundesrepublik Deutschland nach der Befreiung vom nationalsozialistischen Unrechtsstaat entstanden.
Sie wissen von der historischen Schuld und stellen sich der bleibenden Verantwortung angesichts der in Deutschland und Europa von Deutschen und in deutschem Namen betriebenen Vernichtung jüdischen Lebens.
Begründet in der biblischen Tradition folgen sie der Überzeugung, daß im politischen und religiösen Leben eine Orientierung nötig ist, die ernst macht mit der Verwirklichung der Rechte aller Menschen auf Leben und Freiheit ohne Unterschied des Glaubens, der Herkunft oder des Geschlechts.

Die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit setzen sich ein für

  • Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Christen und Juden bei genseitiger Achtung aller Unterschiedes,
  • Erinnerung an die Ursprünge und Zusammenhänge von Judentum und Christentum,
  • Selbstbesinnung in den christlichen Kirchen, Umkehr und Erneuerung hinsichtlich der in ihnen theologisch begründeten und geschichtlich verbreiteten Judenverachtung und Judenfeindschaft,
  • Bewahrung der noch erhaltenen, vielfältigen Zeugnisse jüdischer Geschichte,
  • Entfaltung freien, ungehinderten jüdischen Lebens in Deutschland,
  • Achtung der Eigenständigkeit ethnischer Minderheiten,
  • Solidarität mit dem Staat Israel als jüdische Heimstätte.

Sie wenden sich entschieden gegen

  • alle Formen der Judenfeindschaft: religiösen Antijudaismus, rassistischen und politischen Antisemitismus sowie Antizionismus,
  • Rechtsextremismus und seine Menschenverachtung,
  • Diskriminierung von Einzelnen und Gruppen aus religiösen, weltanschaulichen, politischen, sozialen und ethnischen Gründen,
  • Intoleranz und Fanatismus.

Die Gesellschaften für Christlich.Jüdische Zusammenarbeit sind offen für alle, die für diese Ziele eintreten.

Zur Verwirklichung ihrer Ziele beteiligen sie sich an der allgemeinen Erziehungs-, Bildungs- und Jugendarbeit. Sie sind bereit zur Zusammenarbeit mit Gruppen und Parteien, privaten und öffentlichen Einrichtungen, die sich ähnlichen Aufgaben verpflichtet haben.

Die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit haben sich im Deutschen KoordinierungsRat zusammengeschlossen, um ihren Aufgaben und Zielen gemeinsam besser gerecht zu werden.

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