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Ort: Kreispolizeigebäude, Weidenauer Str. 231, Siegen
Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland und des DGB Region Südwestfalen.
Olaf Sundermeyer, geb. 1973, studierte Journalistik und Jura im Ruhrgebiet und in Havanna.
Er lebt in Berlin als Autor der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sowie verschiedener Fernsehmagazine von
WDR und RBB. Seit Jahren recherchiert er im rechtsextremen Milieu.
Sein Buch „In der NPD — Reisen in die National Befreite Zone“, das er
gemeinsam mit Christoph Ruf (Redakteur bei Spiegel Online) schrieb, liefert die Nahaufnahme einer
Partei, die als parlamentarischer Arm des neonazistischen Milieus dient. Wo diese gedeihen, waren die
Autoren vor Ort: im Saarland, auf Europas größtem Rechtsrock-Festival, bei den Aufmärschen autonomer
Nationalisten im Ruhrgebiet, entlang der polnischen Grenze. Und in den Landtagen von Dresden und
Schwerin, wo das nötige Geld verdient wird, um den Kampf gegen die Demokratie voranzutreiben.
Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser zu verweisen.
27.08. - 03.09.2011 Studienfahrt in die Ukraine und die Bukowina
Leitung: Hans Hellmann und Tatjana Vilecko
Unverbindl. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.
Die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit sind
in der Bundesrepublik Deutschland nach der Befreiung vom nationalsozialistischen
Unrechtsstaat entstanden.
Sie wissen von der historischen Schuld und stellen sich der bleibenden Verantwortung
angesichts der in Deutschland und Europa von Deutschen und in deutschem Namen
betriebenen Vernichtung jüdischen Lebens.
Begründet in der biblischen Tradition folgen sie der Überzeugung, daß
im politischen und religiösen Leben eine Orientierung nötig ist, die ernst
macht mit der Verwirklichung der Rechte aller Menschen auf Leben und Freiheit ohne
Unterschied des Glaubens, der Herkunft oder des Geschlechts.
Die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit setzen sich ein für
Sie wenden sich entschieden gegen
Die Gesellschaften für Christlich.Jüdische Zusammenarbeit sind offen für alle, die für diese Ziele eintreten.
Zur Verwirklichung ihrer Ziele beteiligen sie sich an der allgemeinen Erziehungs-, Bildungs- und Jugendarbeit. Sie sind bereit zur Zusammenarbeit mit Gruppen und Parteien, privaten und öffentlichen Einrichtungen, die sich ähnlichen Aufgaben verpflichtet haben.
Die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit haben sich im Deutschen KoordinierungsRat zusammengeschlossen, um ihren Aufgaben und Zielen gemeinsam besser gerecht zu werden.