Januar 2008 | Februar 2008 | März 2008 | April 2008 | Mai 2008 | Juni 2008 | Juli 2008 | August 2008 | September 2008 | Oktober 2008 | November 2008 | Dezember 2008
Lesung mit Igal Avidan
Ort: Ev. Gemeindehaus, St.-Johann-Str. 7, Siegen
g.V.m. Gustav-Heinemann-Friedensgesellschaft

Anfang 2007 wurde in Gelsenkirchen ein neues jüdisches Gotteshaus eröffnet.
Zur Eröffnung kamen 800 Gäste in die Synagoge, darunter auch Charlotte Knobloch,
die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland. Die Gelsenkirchener Gemeinde
ist durch die Zuwanderung aus den GUS-Staaten in den vergangenen Jahren auf 430 Mitglieder
angewachsen. Das ist wenig im Vergleich zu den über 1600 Juden, die noch 1933 in
Gelsenkirchen lebten. Aber es ist viel angesichts der 60 Mitglieder, für die bis vor
wenigen Jahren ein kleiner Betraum ausreichte. Judith Neuwald-Tasbach, geborene
Gelsenkirchenerin, hat als Projektleiterin des Neubaus viel zur positiven Entwicklung der
Gemeinde beigetragen.
Vortrag von Judith Neuwald-Tasbach (Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen)
Ort: Büro der CJZ, Häutebachweg 6, Siegen
Zu Fuß, per Anhalter und mit dem Bus war Sylke Tempel unterwegs.
Klagemauer und Sicherheitswall, Neuankömmlinge aus aller Welt und Pioniere der ersten Stunde –
nirgendwo liegen die Extreme so eng beieinander wie in Israel, das seit seiner Gründung im Mai 1948 in
einen Konflikt mit seinen arabischen Nachbarn verstrickt ist. Auf den Spuren des Exodus durchquerte Sylke
Tempel die Halbinsel Sinai, sie trifft Algenzüchter mitten in der Wüste, Eis laufende Russen, israelische
Araber, Soldaten und Überlebende des Holocaust. Sie besucht das altehrwürdige Jerusalem , jüdische Siedler
in Hebron und die Hightech-Metropole Tel Aviv. Die Autorin liest aus ihrer ebenso farbigen wie kenntnisreichen
Reisereportage, die zugleich eine politische Biographie eines Staates ist, der sich immer wieder neu erfindet.
Ort: dreimann Buchhandlung, Franziskanerstr. 2, Olpe
g.V.m. Kath. Bildungsstätte Olpe und dreimann Buchhandlung
Vor 25 Jahren – am 30. Januar 1983 – startete ich mit einem Omnibus zur allerersten alternativen
Stadtrundfahrt durch Siegen. Mit damals 60 Gästen „erfuhren“ wir die braune Vergangenheit
unserer Stadt Siegen. Alternative Stadtrundfahrten gab es seinerzeit in den Großstädten,
die erste soll Ende der 70er Jahre in Hamburg durchgeführt worden sein. Diese Fahrten boomten
in den folgenden 20 Jahren in unserer Provinzstadt. Mehr als 200 Fahrten zu jeweils 3 Stunden
führte allein Klaus Dietermann durch. Weitere Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft
für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland machten Fahrten, auch einige
Studentinnen der Universität Siegen halfen uns tatkräftig mit. Eine Broschüre
„Siegen unterm Hakenkreuz“ (2 Auflagen) und später – wegen des
zu Missdeutungen möglichen Titels – „Siegen – eine Stadt unterm Hakenkreuz“
(ebenfalls mehrere Auflagen) ergänzte die Fahrt. Stätten des Nationalsozialismus
(z.B. Haus der NSDAP, Braunes Haus usw.), Stätten des Widerstands (Gewerkschaftshaus, kath.
Marienkirche usw.) und heutige Gedenkstätten (Gedenkort am Platz der Synagoge, Dicker Turm usw.)
bis hin zu den Friedhöfen in der Hermelsbach standen auf dem Programm. Neben freien Fahrten
für die Öffentlichkeit waren es zumeist Schulklassen, die diese Fahrten nutzten, um sich
über die regionale Geschichte der NS-Zeit zu informieren.
Stätten des Nationalsozialismus, des Widerstands und heutige Gedenkstätten in Siegen
Leitung: Klaus Dietermann
Treffpunkt: RWE Ecke Friedrichstraße/Emilienstraße
Kosten: € 5,--
g.V.m. Aktives Museum Südwestfalen e.V.
Ort: Viktoria-Filmtheater, Hilchenbach-Dahlbruch
g.V.m. Viktoria-Filmtheater
Ermäßigte Eintrittspreise für unsere Mitglieder!